AVY Base

Neuseeland · 28.07.2026

Aspiring

Stufe 2: 2000 m und höher Stufe 1: 1500 m–2000 m Stufe 1: 1500 m und höher

EAWS avalanche danger level 2

Mässig

Gefahrenstufe

2Mässig

Schneedeckenstabilität

Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen nur mässig verfestigt, ansonsten allgemein gut verfestigt.

Lawinen-Auslösewahrscheinlichkeit

Lawinenauslösung ist insbesondere bei grosser Zusatzbelastung, vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Sehr grosse spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

Lawinenprobleme

  • Neuschnee

    Neuschnee

    Das Lawinenproblem hängt mit den aktuellen oder jüngsten Schneefällen zusammen. Entscheidend für das Neuschneeproblem ist die Höhe der zusätzlichen Belastung der bestehenden Schneedecke durch Neuschnee. Wie kritisch die Belastung ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Lufttemperatur, Wind oder Eigenschaften der Altschneedecke ab.

    Warten Sie, bis sich die Schneedecke stabilisiert hat, oder meiden Sie steiles Gelände mit Neuschnee.

    Betroffene Expositionen

    OstSüdostSüdSüdwest
  • Triebschnee

    Triebschnee

    Schneebretter entstehen, wenn loser Schnee in oberflächennahen Schichten (Neuschnee oder Altschnee) durch Wind verfrachtet und abgelagert wird.

    Meiden Sie Triebschneeablagerungen in steilem Gelände.

    Betroffene Expositionen

    NordostOstSüdostSüdSüdwest
  • Nassschnee

    Nassschnee

    Das Lawinenproblem hängt mit der Schwächung der Schneedecke durch das Vorhandensein von flüssigem Wasser zusammen. Durch Schmelze oder Regen dringt Wasser in die Schneedecke ein.

    Gutes Timing und Tourenplanung sind wichtig. Beachten Sie Auslaufbereiche.

    Betroffene Expositionen

    WestNordwestNord

Stabilität

Zwischen dem 23. und 24. Juli fielen über 1800 m 50-60 cm Neuschnee. Unter 1800 m hat eine erhebliche Menge Regen den Schneedecken durchfeuchtet, bevor die Temperaturen am frühen Freitagmorgen zu sinken begannen und etwa 20 cm bei etwa 1300 m übrig blieben. Starke Nordwestwinde könnten während des Sturms viel von dem Neuschnee in exponierten Bereichen umverteilt haben und dann erneut durch Südwestwinde am frühen Freitag. Zuvor hatten stürmische Westwinde die Westhänge größtenteils bis auf hartes Eis oder Felsen abgetragen und die Osthänge über 2000 m mit 1-2 m dichtem Schnee beladen. Auf etwa 1800 m betrug die Schneehöhe etwa 50-70 cm und war durch eine tragfähige Regenkruste vor dem letzten Sturm gedeckt. Obwohl die Schneedecke konsolidiert erscheint, ist die Aspiring-Region sehr groß, und es gibt immer noch sehr begrenzte Daten. Vorsicht ist weiterhin geboten, insbesondere in steileren, extremen Gelände, wo unbekannte Schwächen bestehen könnten.

Schneequalität

Am 25. fand man rund um den Mt Armstrong mehrere kleinere (Größe 1) natürliche Windschneebrett-Aktivitäten an NW- und W-Aspekten über 1600 m. Weiter südlich, rund um den Grant-Gletscher, wurde eine Lawine der Größe 2 durch einen Eisfall auf 2000 m ausgelöst. Diese schien durch mehrere Sturm-Schichten hindurch abgestiegen zu sein. Einige andere Sturm- und Windschneebrettlawinen wurden beobachtet, die aus dem letzten Sturm an SE-Aspekten über etwa 2000 m abgingen. Eine Windschneebrettlawine der Größe 1 wurde ebenfalls auf 2100 m, ebenfalls an einem SE-Aspekt, von einem Skifahrer am Sonntag in der Nähe des Grant-Gletschers ausgelöst. Wenn Sie aktuelle Lawinenereignisse sehen oder relevante Informationen oder Fotos zum Schneedecken haben, können Sie diese über den Link zu den öffentlichen Beobachtungen auf der NZAA-Homepage teilen.

Wetter

Vorhersage für Dienstag Wolkige Abschnitte, mit isolierten Schauern, die am Abend auftreten. Wind auf 1000 Metern: leicht. Wind auf 2000 Metern: Südwest 30 km/h, am Abend auf Nordwest 40 km/h drehend. Wind auf 3000 Metern: Südwest 45 km/h, am Abend auf Nordwest 50 km/h drehend. Frostgrenze: 1700 Meter, am Abend auf 2100 Meter ansteigend. Ausgegeben: 13:03 Uhr, Mo 27. Juli