AVY Base

Schweiz · 24.10.2026

Obere Leventina

Gültig bis 24.10.2026 15:00

Erhalten Sie täglich die Gefahrenstufen Ihrer mit Stern markierten Regionen per E-Mail. Hier abonnieren

EAWS Lawinengefahrenstufe 2

Mässig

Gefahrenstufe

2 — Mässig

Schneedeckenstabilität

Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen nur mässig verfestigt, ansonsten allgemein gut verfestigt.

Lawinen-Auslösewahrscheinlichkeit

Lawinenauslösung ist insbesondere bei grosser Zusatzbelastung, vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Sehr grosse spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

Lawinenprobleme

  • Altschnee

    Altschnee

    Das Lawinenproblem hängt mit dem Vorhandensein einer oder mehrerer anhaltender Schwachschichten in der Altschneedecke zusammen. Zu diesen Schwachschichten gehören typischerweise kantige Kristalle, Tiefenreif (auch Becherkristalle oder „Schwimmschnee“ genannt) oder Oberflächenreif.

    Vorsichtig unterwegs sein. Fernauslösung und Rissausbreitung über grosse Distanzen sind möglich.

PartnerHand Job Gloves logo
Hand Job Gloves

Hand Job Gloves

A work glove for the mountain professionals. No bells, no whistles — just goat leather, a simple cut, and gear that stays on. Pure function. Built to take the beating.

Visit Hand Job Gloves →

Stabilität

SchneedeckeDer Neu- und Triebschnee fällt im Hochgebirge mehrheitlich auf eine geschlossene Schneedecke. Am meisten Schnee liegt bereits am Alpenhauptkamm vom Monte Rosagebiet bis ins Berninagebiet. Vor allem dort sind teils kantige Schwachschichten in der Altschneedecke vorhanden, sodass Brüche am Übergang vom Alt- zum Neuschnee möglich sind. Sonst sind Schwachschichten vor allem innerhalb der unterschiedlichen Neu- und Triebschneeschichten zu erwarten.

Schneequalität

SchneedeckeDer Neu- und Triebschnee fällt im Hochgebirge mehrheitlich auf eine geschlossene Schneedecke. Am meisten Schnee liegt bereits am Alpenhauptkamm vom Monte Rosagebiet bis ins Berninagebiet. Vor allem dort sind teils kantige Schwachschichten in der Altschneedecke vorhanden, sodass Brüche am Übergang vom Alt- zum Neuschnee möglich sind. Sonst sind Schwachschichten vor allem innerhalb der unterschiedlichen Neu- und Triebschneeschichten zu erwarten.

Tendenz

TendenzSonntagAm Sonntag ist es im Norden stark bewölkt und es fällt verbreitet Niederschlag. Die Niederschlagsmengen sind unsicher. Am nördlichen Alpenkamm und im Wallis sind in der Höhe 20 bis 40 cm Neuschnee möglich. Die Schneefallgrenze steigt in der Nacht auf Sonntag von 1500 auf rund 2600 m. Im Süden ist es meist trocken mit Aufhellungen. Der Wind bläst stark bis stürmisch aus westlichen Richtungen.Mit dem Anstieg der Schneefallgrenze wird die Schneedecke bis in hohe Lagen angefeuchtet oder nass. Es sind zunehmend kleine und mittlere nasse Lockerschneelawinen zu erwarten. Im Hochgebirge steigt die Gefahr von trockenen Lawinen mit Neuschnee und Wind etwas an.MontagAm Montag ist im Norden zeitweise bewölkt, sonst meist sonnig. Die Nullgradgrenze steigt im Tagesverlauf auf über 3000 m. Der Wind bläst schwach bis mässig aus westlichen Richtungen.Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab, im Hochgebirge allerdings nur langsam. Mit der Sonneneinstrahlung sind im Hochgebirge aus steilen Hängen feuchte Lockerschneerutsche und -lawinen zu erwarten. Neben der Verschüttungsgefahr ist besonders auch die Mitreiss- und Absturzgefahr zu beachten.