AVY Base

Schweiz · 18.05.2026

unteres Puschlav

EAWS Lawinengefahrenstufe 2

Mässig

Gefahrenstufe

2Mässig

Schneedeckenstabilität

Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen nur mässig verfestigt, ansonsten allgemein gut verfestigt.

Lawinen-Auslösewahrscheinlichkeit

Lawinenauslösung ist insbesondere bei grosser Zusatzbelastung, vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Sehr grosse spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

Lawinenprobleme

  • Triebschnee

    Triebschnee

    Schneebretter entstehen, wenn loser Schnee in oberflächennahen Schichten (Neuschnee oder Altschnee) durch Wind verfrachtet und abgelagert wird.

    Meiden Sie Triebschneeablagerungen in steilem Gelände.

  • Altschnee

    Altschnee

    Das Lawinenproblem hängt mit dem Vorhandensein einer oder mehrerer anhaltender Schwachschichten in der Altschneedecke zusammen. Zu diesen Schwachschichten gehören typischerweise kantige Kristalle, Tiefenreif (auch Becherkristalle oder „Schwimmschnee“ genannt) oder Oberflächenreif.

    Vorsichtig unterwegs sein. Fernauslösung und Rissausbreitung über grosse Distanzen sind möglich.

Stabilität

Schneedecke Der Neuschnee und der durch Wind verfrachtete Schnee der letzten Tage sind weiterhin teilweise auslösungsgefährdet, insbesondere an schattigen Hängen im hochalpinen Gelände. An der Übergangszone zur darunterliegenden alten Schneedecke sind an einigen Stellen grobkörnige Schwachschichten vorhanden, insbesondere an nord- und ostseitigen Hängen in höheren Lagen.

Schneequalität

Schneedecke Der Neuschnee und der durch den Wind verfrachtete Schnee der letzten Tage sind weiterhin teilweise auslösungsgefährdet, insbesondere an schattigen Hängen im hochalpinen Gelände. An der Übergangszone zur darunterliegenden alten Schneedecke sind an einigen Stellen grobkörnige Schwachschichten vorhanden, insbesondere an nord- und ostseitigen Hängen in höheren Lagen.

Tendenz

Ausblick bis Mittwoch Montagnacht bis Dienstag wird es im Osten teilweise bewölkt sein und oberhalb von 1800 m wird etwas Schnee fallen. Am Morgen wird es im Osten noch Restbewölkung geben. An anderen Orten wird es zunächst recht sonnig sein, bevor von Westen her Wolken aufziehen. Am Nachmittag wird es im Westen Schauer geben, die oberhalb von 2200 m als Schnee fallen. Dienstagnacht bis Mittwoch wird es im Süden klar und andernorts oft bewölkt sein. In der zentralen und östlichen Schweiz werden oberhalb von etwa 2200 m bis zu 10 cm Schnee fallen. Tagsüber wird es im Osten bewölkt sein mit Schauern. Im Westen werden die Bedingungen wechselhaft sein, und im Süden wird es recht sonnig sein. An beiden Tagen wird es einen westlichen Wind geben, der am Dienstag meist leicht und am Mittwoch zeitweise mäßig ist. Die Null-Grad-Grenze liegt am Dienstag bei 2500 m und steigt am Mittwochnachmittag auf 2800 m. Die Gefahr von trockenen Lawinen wird abnehmen. Trockene Lawinen können jedoch weiterhin ausgelöst werden, insbesondere an sehr steilen Nord- und Osthängen in den hochalpinen Regionen. Die Gefahr von nassen Lawinen wird sich im Laufe der Tage leicht erhöhen. Skitouren im freien Gelände sollten frühzeitig abgeschlossen werden.